Die Späte Traubenkirsche (Prunus padus serotina) kommt aus Nord-Amerika, wo sie Black Cherry, also Schwarze Kirsche heißt. Sie ist in Deutschland ein invasiver Neophyt, also im Naturgartenbereich gar nicht gern gesehen.
Hier in Norddeutschland ist sie allerdings in den Wäldern sehr häufig und so kam sie auch in unserem ca 900 qm großen Wäldchen schon vor.
Ihre beerengroßen, in kleinen Trauben angeordneten schwarzen Kirschen sind bitter-süß. Solche ungezüchteten Wildfrüchte mit bitterer Note und dunkler Farbe sind auf jeden Fall super gesund. Ich merke das sofort, wenn ich sie wie jetzt zur Zeit morgens beim Rundgang im Garten vor aller anderen Nahrung esse. Manchmal gehen dabei die Augen regelrecht „auf“.
Hier das Video auf meinem YouTube-Kanal zu diesem Thema. Da sieht man auch, wie man die Späte Traubenkirsche erkennt und nicht etwas mit dem Faulbaum verwechselt, der daneben wächst und ähnliche schwarze Beeren hat.

